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Bayerischer Kartoffelsalat
Salate Festkochend

Bayerischer Kartoffelsalat

Der bayerische Kartoffelsalat ist ohne Mayo – stattdessen zieht er in warmer Brühe mit Essig und Öl. Das Geheimnis: Kartoffeln und Brühe müssen warm sein, damit der Salat saftig wird. Ein Klassiker der bayrischen Küche, der lauwarm am allerbesten schmeckt.

45 minGesamt
🔪
15 minVorbereitung
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4Portionen
📊
EinfachSchwierigkeit

Zutaten

für 4 Portionen

  • 1 kgfestkochende Kartoffeln (z. B. Linda oder Belana)
  • 1 mittelgr.Zwiebel
  • 150 mlFleischbrühe (warm, nicht kalt!)
  • 5 ELWeißweinessig
  • 6 ELSonnenblumenöl
  • 1 TLmittelscharfer Senf
  • 1 TLZucker
  • nach GeschmackSalz, weißer Pfeffer
  • 1 BundSchnittlauch

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen

    Kartoffeln waschen und mit Schale in reichlich gesalzenem Wasser ca. 20–25 Minuten garen, bis sie gar sind. Die Garprobe: Ein Messer gleitet ohne Widerstand durch. Noch heiß abschütten.

  2. Heiß schälen und schneiden

    Kartoffeln noch so heiß wie möglich pellen und sofort in 4–5 mm dicke Scheiben schneiden. Das Arbeiten mit heißen Kartoffeln ist wichtig – nur warme Kartoffeln nehmen das Dressing richtig auf.

  3. Dressing zubereiten

    Zwiebel sehr fein würfeln. Essig, Senf, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren, dann das Öl unterschlagen. Die Brühe in einem kleinen Topf erhitzen – sie muss wirklich heiß sein, wenn sie über die Kartoffeln kommt.

  4. Alles vermengen und ziehen lassen

    Heiße Brühe über die Kartoffelscheiben gießen, sofort umrühren. Dann Zwiebelwürfel und Dressing dazugeben und alles vorsichtig mischen. Den Salat mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf mit Salz, Essig oder Brühe nachwürzen.

  5. Abschmecken und anrichten

    Kurz vor dem Servieren mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen. Der Salat schmeckt lauwarm oder zimmerwarm am besten – nicht kalt aus dem Kühlschrank.

Tipps & Variationen

  • Kartoffeln wirklich noch warm verarbeiten – das ist der wichtigste Schritt. Kalte Kartoffeln nehmen kein Dressing auf.
  • Weißer Pfeffer statt schwarzer gibt den typisch bayerischen Geschmack.
  • Die Brühe muss heiß sein – am besten frisch aufgekocht.
  • Am Vortag zubereitet und dann nochmals aufgewärmt schmeckt er sogar noch besser.
  • Variation: Mit gebratenen Speckwürfeln und etwas Kürbiskernöl zum herbstlichen Salat machen.