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Schwäbischer Kartoffelsalat
Salate Festkochend

Schwäbischer Kartoffelsalat

Der schwäbische Kartoffelsalat wird warm serviert und ist noch saftiger und säuerlicher als der bayerische. Das Geheimnis: kochend heiße Brühe in großer Menge – der Salat darf regelrecht schwimmen. Kein Senf, keine Mayo, nur Essig, Öl und viel Brühe.

40 minGesamt
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15 minVorbereitung
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4Portionen
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EinfachSchwierigkeit

Zutaten

für 4 Portionen

  • 1 kgfestkochende Kartoffeln
  • 250 mlRinderbrühe (oder kräftige Gemüsebrühe) – kochend heiß!
  • 5 ELWeißweinessig
  • 4 ELSonnenblumenöl
  • 1 kleineZwiebel, sehr fein gehackt
  • 1 TLZucker
  • nach GeschmackSalz, Pfeffer
  • 1 BundSchnittlauch

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen

    Kartoffeln mit Schale in gesalzenem Wasser garen (ca. 20–25 Min). Noch heiß pellen und in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben – die Schüssel vorher kurz mit heißem Wasser vorwärmen, damit der Salat nicht zu schnell abkühlt.

  2. Brühe richtig heiß machen

    Die Brühe bis zum Kochen erhitzen – sie muss wirklich sprudelnd kochen, wenn sie über die Kartoffeln kommt. Das ist der entscheidende Unterschied: beim schwäbischen Kartoffelsalat kommt deutlich mehr Brühe zum Einsatz als beim bayerischen, und sie muss kochend heiß sein.

  3. Dressing unterrühren

    Kochend heiße Brühe sofort über die Kartoffelscheiben schütten. Sofort Essig, Öl, Zwiebeln, Zucker, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut, aber behutsam durchmischen. Den Salat 15–20 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

  4. Abschmecken und anrichten

    Nochmals kräftig mit Salz, Essig und Pfeffer abschmecken. Der schwäbische Kartoffelsalat soll ausdrücklich säuerlich sein – mehr als man intuitiv würzen würde. Warm mit reichlich frisch geschnittenem Schnittlauch servieren.

Tipps & Variationen

  • Mehr Brühe als beim bayerischen – der Salat soll fast suppig wirken, das zieht sich beim Stehen fest.
  • Warm servieren ist Pflicht – das ist der wichtigste Unterschied zum bayerischen Pendant.
  • Kein Senf! Das ist das charakteristische Merkmal des Schwäbischen.
  • Dazu passt klassisch Maultaschen, Schnitzel oder einfach eine gute Bratwurst.
  • Tipp: Wer mag, gibt noch etwas Kürbiskernöl zum Schluss drüber – gibt eine nussige Note.