Zutaten
für 4 Portionen
- 1 kgfestkochende Kartoffeln
- 250 mlRinderbrühe (oder kräftige Gemüsebrühe) – kochend heiß!
- 5 ELWeißweinessig
- 4 ELSonnenblumenöl
- 1 kleineZwiebel, sehr fein gehackt
- 1 TLZucker
- nach GeschmackSalz, Pfeffer
- 1 BundSchnittlauch
Zubereitung
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Kartoffeln kochen
Kartoffeln mit Schale in gesalzenem Wasser garen (ca. 20–25 Min). Noch heiß pellen und in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben – die Schüssel vorher kurz mit heißem Wasser vorwärmen, damit der Salat nicht zu schnell abkühlt.
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Brühe richtig heiß machen
Die Brühe bis zum Kochen erhitzen – sie muss wirklich sprudelnd kochen, wenn sie über die Kartoffeln kommt. Das ist der entscheidende Unterschied: beim schwäbischen Kartoffelsalat kommt deutlich mehr Brühe zum Einsatz als beim bayerischen, und sie muss kochend heiß sein.
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Dressing unterrühren
Kochend heiße Brühe sofort über die Kartoffelscheiben schütten. Sofort Essig, Öl, Zwiebeln, Zucker, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut, aber behutsam durchmischen. Den Salat 15–20 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
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Abschmecken und anrichten
Nochmals kräftig mit Salz, Essig und Pfeffer abschmecken. Der schwäbische Kartoffelsalat soll ausdrücklich säuerlich sein – mehr als man intuitiv würzen würde. Warm mit reichlich frisch geschnittenem Schnittlauch servieren.
Tipps & Variationen
- Mehr Brühe als beim bayerischen – der Salat soll fast suppig wirken, das zieht sich beim Stehen fest.
- Warm servieren ist Pflicht – das ist der wichtigste Unterschied zum bayerischen Pendant.
- Kein Senf! Das ist das charakteristische Merkmal des Schwäbischen.
- Dazu passt klassisch Maultaschen, Schnitzel oder einfach eine gute Bratwurst.
- Tipp: Wer mag, gibt noch etwas Kürbiskernöl zum Schluss drüber – gibt eine nussige Note.